Pizza mit Burrata und Rucola: mit diesem cremigen Käse wird deine Pizza zum Highlight

Pizza mit Burrata und Rucola: mit diesem cremigen Käse wird deine Pizza zum Highlight

Die Pizza mit Burrata und Rucola verkörpert die moderne italienische Küche in ihrer schönsten Form. Dieser cremige, zarte Käse aus Apulien verwandelt eine klassische Pizza in ein gastronomisches Erlebnis, das selbst anspruchsvollste Feinschmecker begeistert. Die Kombination aus knusprigem Teig, geschmolzenem Mozzarella, der samtigen Burrata und dem pfeffrigen Rucola schafft ein perfektes Gleichgewicht zwischen Textur und Geschmack. Während traditionelle Pizzen oft schwer im Magen liegen, besticht diese Variante durch ihre Leichtigkeit und Frische. Die Burrata, ein mit Sahne und Mozzarellastückchen gefüllter Käse, wird erst nach dem Backen auf die heiße Pizza gelegt, damit ihre cremige Konsistenz erhalten bleibt. Ein kulinarischer Moment, der die Sinne verzaubert.

25

12

mittel

€€

Zutaten

Personen +

Utensilien

Zubereitung

1. Den Ofen vorbereiten

Heize deinen Backofen auf die höchstmögliche Temperatur vor, idealerweise 250 bis 280 Grad Celsius. Wenn du einen Pizzastein besitzt, lege ihn bereits jetzt in den Ofen, damit er sich mindestens 30 Minuten lang aufheizen kann. Ein heißer Pizzastein sorgt für einen besonders knusprigen Boden, da er die Hitze gleichmäßig speichert und abgibt. Falls du keinen Pizzastein hast, verwende ein umgedrehtes Backblech, das du ebenfalls vorheizt. Diese Methode funktioniert fast genauso gut.

2. Die Tomatensauce zubereiten

Presse die Knoblauchzehen durch eine Knoblauchpresse oder hacke sie sehr fein. Vermische die passierten Tomaten mit 2 Esslöffeln Olivenöl, dem Knoblauch, einer Prise Salz, Pfeffer und dem getrockneten Oregano in einer Schüssel. Rühre alles gut durch und lasse die Sauce etwa 10 Minuten ziehen. Diese einfache Sauce braucht keine lange Kochzeit, da die Hitze des Ofens die Aromen während des Backens perfekt entfaltet. Schmecke mit Salz und Pfeffer ab.

3. Den Pizzateig ausrollen

Bestäube deine Arbeitsfläche großzügig mit Mehl. Teile den Pizzateig in 4 gleichgroße Portionen, wenn du individuelle Pizzen machen möchtest, oder verwende den gesamten Teig für 2 größere Pizzen. Drücke den Teig zunächst mit den Händen flach und rolle ihn dann mit einem Nudelholz zu einem runden Fladen von etwa 3 bis 4 Millimeter Dicke aus. Arbeite vom Zentrum nach außen und drehe den Teig regelmäßig, damit er gleichmäßig dünn wird. Lasse am Rand einen etwas dickeren Wulst stehen, der später den typischen Pizzarand bildet.

4. Die Pizza belegen

Verteile die Tomatensauce gleichmäßig auf dem ausgerollten Teig und lasse dabei etwa 2 Zentimeter Rand frei. Verwende die Rückseite eines Esslöffels, um die Sauce in kreisförmigen Bewegungen zu verstreichen. Reiße den Mozzarella in kleine Stücke und verteile ihn über die Sauce. Achte darauf, die Pizza nicht zu überladen, denn zu viel Belag macht den Boden matschig. Beträufle alles mit einem Esslöffel Olivenöl und würze mit etwas Salz und Pfeffer. Streue den geriebenen Parmesan darüber.

5. Die Pizza backen

Schiebe die belegte Pizza vorsichtig auf den vorgeheizten Pizzastein oder das heiße Backblech. Falls du einen Pizzaschieber verwendest, bestäube ihn vorher mit Mehl oder Grieß, damit der Teig nicht kleben bleibt. Backe die Pizza für 10 bis 12 Minuten, bis der Rand goldbraun und knusprig ist und der Käse schön geschmolzen und stellenweise leicht gebräunt ist. Die hohe Hitze sorgt dafür, dass der Teig schnell gart und dabei seine luftige Konsistenz behält. Beobachte die Pizza während des Backens, da jeder Ofen unterschiedlich heizt.

6. Die Burrata und den Rucola hinzufügen

Nimm die fertig gebackene Pizza aus dem Ofen und lasse sie etwa eine Minute ruhen. Reiße die Burrata vorsichtig auseinander, sodass die cremige Füllung sichtbar wird, und verteile die Stücke gleichmäßig auf der heißen Pizza. Die Restwärme lässt die Burrata leicht schmelzen, ohne dass sie ihre zarte Struktur verliert. Wasche den Rucola gründlich, schleudere ihn trocken und verteile ihn großzügig über die Pizza. Beträufle alles mit dem restlichen Olivenöl und der Balsamico-Creme. Der pfeffrige Rucola bildet einen wunderbaren Kontrast zur cremigen Burrata.

Alina

Tipp vom Chefkoch

Um eine besonders knusprige Pizza zu erhalten, rolle den Teig so dünn wie möglich aus. Je dünner der Boden, desto krosser wird er im Ofen. Wenn du keinen Pizzastein besitzt, kannst du auch eine gusseiserne Pfanne verwenden: Erhitze sie bei höchster Stufe, lege den Teig hinein und backe die Pizza zunächst auf dem Herd an, bevor du sie in den Ofen schiebst. Diese Methode sorgt für einen wunderbar knusprigen Boden. Achte darauf, die Burrata wirklich erst nach dem Backen hinzuzufügen, sonst verliert sie ihre cremige Konsistenz und wird gummiartig. Wenn du die Pizza noch raffinierter gestalten möchtest, füge nach dem Backen noch einige geröstete Pinienkerne oder dünne Parmesanspäne hinzu. Der Rucola sollte erst im allerletzten Moment auf die Pizza gegeben werden, damit er durch die Hitze nicht zusammenfällt und seine frische, knackige Textur behält.

Weinbegleitung zur Pizza mit Burrata

Zu dieser eleganten Pizza passt ein leichter italienischer Weißwein hervorragend. Ein Vermentino aus Sardinien oder ein Soave aus Venetien harmonieren perfekt mit der Cremigkeit der Burrata und der Frische des Rucola. Diese Weine zeichnen sich durch ihre lebendige Säure und zarten Zitrusnoten aus, die den reichhaltigen Käse ausbalancieren. Alternativ empfiehlt sich ein Prosecco, dessen feine Perlage die Geschmacksnerven zwischen den Bissen erfrischt. Für Rotweinliebhaber ist ein junger, fruchtiger Chianti eine ausgezeichnete Wahl, da seine moderate Struktur die Pizza nicht überwältigt. Achte darauf, den Wein gut gekühlt zu servieren, besonders bei Weißweinen, die bei 8 bis 10 Grad Celsius ihr volles Aromapotenzial entfalten.

Zusätzliche Info

Die Pizza mit Burrata verkörpert die moderne Evolution der neapolitanischen Pizzakunst. Während die klassische Pizza Margherita bereits im 19. Jahrhundert in Neapel entstand, ist die Verwendung von Burrata ein Phänomen der letzten Jahrzehnte. Burrata selbst stammt aus Apulien, wo sie traditionell aus Büffelmilch oder Kuhmilch hergestellt wird. Der Name bedeutet wörtlich „gebuttert“ und verweist auf die cremige, butterartige Konsistenz des Käses. In den 1990er Jahren begannen innovative Pizzabäcker, diesen luxuriösen Käse mit Pizza zu kombinieren, was zu einem regelrechten kulinarischen Trend wurde.

Die Kombination mit Rucola ist ebenfalls eine moderne Interpretation, die die Leichtigkeit der mediterranen Küche betont. Rucola, auch Rauke genannt, war bereits bei den Römern beliebt und galt als aphrodisierend. Heute schätzt man vor allem seine pfeffrige Note und seinen hohen Gehalt an Vitaminen und Mineralstoffen. Die Balsamico-Creme, eine reduzierte Form des traditionellen Balsamico-Essigs aus Modena, fügt eine süß-säuerliche Komponente hinzu, die alle Geschmackselemente harmonisch verbindet. Diese Pizza ist ein perfektes Beispiel dafür, wie die italienische Küche Tradition und Innovation meisterhaft vereint.

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